# Begriffe und Abkürzungen

# OPOS

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Der Begriff </span>****OPOS****<span style="white-space: pre-wrap;"> steht für </span>****„Offene Posten“****<span style="white-space: pre-wrap;"> und bezeichnet im Rechnungswesen alle </span>****noch nicht ausgeglichenen Forderungen und Verbindlichkeiten****<span style="white-space: pre-wrap;"> eines Unternehmens.</span>

<span style="white-space: pre-wrap;">Ein offener Posten entsteht, wenn eine Rechnung gestellt oder empfangen wurde, jedoch noch </span>****keine vollständige Zahlung erfolgt****<span style="white-space: pre-wrap;"> ist.</span>

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### Einordnung im Rechnungswesen

Offene Posten werden in zwei Bereiche unterteilt:

- ****Debitorische OPOS****: Offene Forderungen gegenüber Kunden (Debitoren)
- ****Kreditorische OPOS****: Offene Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (Kreditoren)

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### Praxisbeispiel

- Ein Unternehmen stellt eine Rechnung an einen Kunden über 2.000 €
- <span style="white-space: pre-wrap;">Bis zur vollständigen Zahlung gilt dieser Betrag als </span>****offener Posten (OPOS)****<span style="white-space: pre-wrap;"> in der Debitorenbuchhaltung</span>

Analog gilt:

- <span style="white-space: pre-wrap;">Erhält das Unternehmen eine Rechnung eines Lieferanten, bleibt diese bis zur Zahlung ein </span>****OPOS****<span style="white-space: pre-wrap;"> in der Kreditorenbuchhaltung</span>

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### Relevanz in der Praxis

Die Verwaltung offener Posten ist zentral für:

- Überwachung von Zahlungseingängen und -ausgängen
- Mahnwesen und Forderungsmanagement
- Kreditlimitprüfung und Lieferfreigaben
- Liquiditätsplanung

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### Besonderheiten

- Ein OPOS wird durch Zahlung, Gutschrift oder Verrechnung ausgeglichen
- Teilzahlungen führen zu entsprechend reduzierten offenen Posten
- Eine regelmäßige OPOS-Analyse ist Grundlage für betriebswirtschaftliche Entscheidungen

# Debitoren

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Ein </span>****Debitor****<span style="white-space: pre-wrap;"> ist eine natürliche oder juristische Person (z. B. Kunde), gegenüber der ein Unternehmen eine </span>****offene Forderung****<span style="white-space: pre-wrap;"> hat.</span>  
Der Debitor schuldet dem Unternehmen somit einen Geldbetrag.

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### Einordnung im Rechnungswesen

Im betrieblichen Rechnungswesen wird zwischen folgenden Rollen unterschieden:

- ****Debitor****: Schuldner des Unternehmens (das Unternehmen hat eine Forderung)
- [Kreditoren](https://helpme.schlichter.biz/books/begriffe-und-abkurzungen/page/kreditoren "Kreditoren"): Gläubiger des Unternehmens (das Unternehmen hat eine Verbindlichkeit)

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### Praxisbeispiel

Erbringt ein Unternehmen eine Lieferung oder Dienstleistung und stellt hierfür eine Rechnung, entsteht bis zur Zahlungseingang eine Forderung.  
<span style="white-space: pre-wrap;">Der Rechnungsempfänger wird in diesem Zeitraum als </span>****Debitor****<span style="white-space: pre-wrap;"> geführt.</span>

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### Relevanz in der Praxis

Debitoren sind insbesondere in folgenden Bereichen von Bedeutung:

- Debitorenbuchhaltung (Erfassung und Verwaltung von Ausgangsrechnungen)
- Überwachung offener Forderungen (OPOS)
- Mahnwesen und Forderungsmanagement
- Liquiditätsplanung

# Kreditoren

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Ein </span>****Kreditor****<span style="white-space: pre-wrap;"> ist eine natürliche oder juristische Person (z. B. Lieferant oder Dienstleister), gegenüber der ein Unternehmen eine </span>****offene Verbindlichkeit****<span style="white-space: pre-wrap;"> hat.</span>  
Der Kreditor hat somit eine Forderung gegenüber dem Unternehmen.

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### Einordnung im Rechnungswesen

Im betrieblichen Rechnungswesen wird zwischen folgenden Rollen unterschieden:

- ****Kreditor****: Gläubiger des Unternehmens (das Unternehmen schuldet Geld)
- ****Debitor****: Schuldner des Unternehmens (das Unternehmen hat eine Forderung)

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### Praxisbeispiel

Bezieht ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen und erhält hierfür eine Rechnung, entsteht bis zur Begleichung dieser Rechnung eine Verbindlichkeit.  
<span style="white-space: pre-wrap;">Der Rechnungssteller wird in diesem Zeitraum als </span>****Kreditor****<span style="white-space: pre-wrap;"> geführt.</span>

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### Relevanz in der Praxis

Kreditoren spielen insbesondere in folgenden Bereichen eine zentrale Rolle:

- Kreditorenbuchhaltung (Erfassung und Verwaltung von Eingangsrechnungen)
- Überwachung offener Verbindlichkeiten (OPOS)
- Zahlungsabwicklung und Liquiditätsplanung

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# Umlaufvermögen

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Das </span>****Umlaufvermögen****<span style="white-space: pre-wrap;"> umfasst alle Vermögensgegenstände eines Unternehmens, die </span>****kurzfristig im Geschäftsprozess verwendet, verarbeitet, verkauft oder verbraucht werden****.  
Es dient somit dem laufenden Geschäftsbetrieb und ist nicht dauerhaft im Unternehmen gebunden.

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### Einordnung im Rechnungswesen

<span style="white-space: pre-wrap;">Das Umlaufvermögen ist ein Bestandteil der </span>****Aktivseite der Bilanz****<span style="white-space: pre-wrap;"> und steht im Gegensatz zum </span>****Anlagevermögen****, das dem Unternehmen langfristig dient.

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### Bestandteile des Umlaufvermögens

Typische Positionen des Umlaufvermögens sind:

- ****Vorräte****<span style="white-space: pre-wrap;"> (z. B. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren)</span>
- ****Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände****<span style="white-space: pre-wrap;"> (z. B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen)</span>
- ****Liquide Mittel****<span style="white-space: pre-wrap;"> (z. B. Kassenbestand, Bankguthaben)</span>
- ****Wertpapiere des Umlaufvermögens****

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### Praxisbeispiel

- Ein Unternehmen lagert Waren im Wert von 10.000 € → Umlaufvermögen
- Ein Kunde schuldet dem Unternehmen 2.000 € → Forderung, ebenfalls Umlaufvermögen
- Guthaben auf dem Geschäftskonto → Umlaufvermögen

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### Relevanz in der Praxis

Das Umlaufvermögen ist entscheidend für:

- Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit (Liquidität)
- Steuerung des operativen Geschäfts
- Bewertung der kurzfristigen Vermögenslage

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### Besonderheiten

- <span style="white-space: pre-wrap;">Umlaufvermögen unterliegt in der Regel einer </span>****hohen Umschlagshäufigkeit****
- Veränderungen wirken sich direkt auf die Liquidität des Unternehmens aus
- Eine effiziente Steuerung ist wesentlich für wirtschaftlichen Erfolg

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# SCHUFA

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Die </span>****SCHUFA Holding AG****<span style="white-space: pre-wrap;"> ist eine privatwirtschaftliche Auskunftei in Deutschland, die </span>****Bonitätsinformationen über Privatpersonen und Unternehmen****<span style="white-space: pre-wrap;"> sammelt, speichert und bereitstellt.</span>

<span style="white-space: pre-wrap;">Ziel der SCHUFA ist es, Vertragspartnern (z. B. Banken, Handelsunternehmen oder Telekommunikationsanbietern) eine </span>****Einschätzung der Kreditwürdigkeit****<span style="white-space: pre-wrap;"> zu ermöglichen.</span>

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### Aufgaben und Funktionen

Die SCHUFA übernimmt insbesondere folgende Aufgaben:

- Sammlung von Daten zu bestehenden Verträgen (z. B. Kredite, Leasing, Mobilfunkverträge)
- Speicherung von Zahlungserfahrungen (z. B. ordnungsgemäße Zahlung, Zahlungsstörungen)
- <span style="white-space: pre-wrap;">Berechnung eines </span>****Score-Wertes****<span style="white-space: pre-wrap;"> zur Bewertung der Bonität</span>
- Bereitstellung von Auskünften an berechtigte Vertragspartner

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### Einordnung im Unternehmenskontext

Unternehmen nutzen SCHUFA-Daten zur:

- Prüfung der Kreditwürdigkeit von Kunden (Debitoren)
- Absicherung von Zahlungsrisiken
- Entscheidungsfindung bei Kreditvergabe oder Lieferfreigaben
- Festlegung von Kreditlimits

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### Praxisbeispiel

- Ein Kunde beantragt einen Kauf auf Rechnung
- Das Unternehmen holt eine SCHUFA-Auskunft ein
- Auf Basis des Score-Wertes wird entschieden, ob der Kauf genehmigt wird

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### Relevanz in der Praxis

Die Nutzung von SCHUFA-Informationen unterstützt:

- Risikominimierung bei Forderungsausfällen
- Effizientes Forderungsmanagement
- Fundierte wirtschaftliche Entscheidungen

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### Besonderheiten

- <span style="white-space: pre-wrap;">Die SCHUFA speichert sowohl </span>****positive****<span style="white-space: pre-wrap;"> als auch </span>****negative****<span style="white-space: pre-wrap;"> Merkmale</span>
- <span style="white-space: pre-wrap;">Betroffene Personen haben ein Recht auf </span>****Selbstauskunft****<span style="white-space: pre-wrap;"> gemäß Datenschutzrecht</span>
- Einträge werden nach festgelegten Fristen automatisch gelöscht

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Diese Definition dient der einheitlichen Verwendung des Begriffs „SCHUFA“ innerhalb der Organisation.

# Creditreform

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Die </span>****Verband der Vereine Creditreform e. V.****<span style="white-space: pre-wrap;"> ist eine deutsche Wirtschaftsauskunftei, die </span>****Bonitätsinformationen über Unternehmen und Privatpersonen****<span style="white-space: pre-wrap;"> bereitstellt.</span>  
<span style="white-space: pre-wrap;">Sie unterstützt Unternehmen dabei, </span>****Geschäftsrisiken zu bewerten und Forderungsausfälle zu vermeiden****.

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### Aufgaben und Funktionen

Creditreform übernimmt insbesondere folgende Aufgaben:

- Sammlung und Analyse von Wirtschaftsdaten über Unternehmen
- <span style="white-space: pre-wrap;">Bereitstellung von </span>****Bonitätsauskünften und Ratings****
- Überwachung von Geschäftspartnern (Monitoring)
- <span style="white-space: pre-wrap;">Unterstützung im </span>****Forderungsmanagement und Inkasso****
- Bereitstellung von Branchen- und Wirtschaftsinformationen

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### Einordnung im Unternehmenskontext

Unternehmen nutzen Creditreform zur:

- Prüfung der Zahlungsfähigkeit von Geschäftspartnern (insbesondere B2B)
- Festlegung und Überwachung von Kreditlimits
- Unterstützung bei Lieferfreigaben
- Risikobewertung bei neuen Geschäftsbeziehungen

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### Praxisbeispiel

- Ein Unternehmen prüft einen neuen Geschäftskunden
- Es wird eine Creditreform-Auskunft eingeholt
- Auf Basis der Bonitätsbewertung wird entschieden, ob eine Lieferung auf Rechnung erfolgt

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### Relevanz in der Praxis

Die Nutzung von Creditreform-Daten ermöglicht:

- Reduzierung von Zahlungsausfällen
- Verbesserte Entscheidungsgrundlagen im Vertrieb und Rechnungswesen
- Effizienteres Debitorenmanagement

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### Besonderheiten

- <span style="white-space: pre-wrap;">Starker Fokus auf </span>****Unternehmensauskünfte (B2B-Bereich)****
- Kombination aus automatisierten Daten und regionaler Recherche
- Ergänzende Dienstleistungen wie Inkasso und Monitoring

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Diese Definition dient der einheitlichen Verwendung des Begriffs „Creditreform“ innerhalb der Organisation.

# Inventur

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Die </span>****Inventur****<span style="white-space: pre-wrap;"> ist die </span>****vollständige, mengen- und wertmäßige Erfassung aller Vermögensgegenstände und Schulden****<span style="white-space: pre-wrap;"> eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag.</span>

<span style="white-space: pre-wrap;">Sie dient der Feststellung des tatsächlichen Bestands und bildet die Grundlage für die Erstellung des </span>****Inventars****<span style="white-space: pre-wrap;"> sowie des Jahresabschlusses.</span>

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### Einordnung im Rechnungswesen

Die Inventur ist gesetzlich vorgeschrieben und Bestandteil der ordnungsgemäßen Buchführung.  
<span style="white-space: pre-wrap;">Sie stellt sicher, dass die in der Buchhaltung erfassten Werte mit den </span>****tatsächlich vorhandenen Beständen****<span style="white-space: pre-wrap;"> übereinstimmen.</span>

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### Arten der Inventur

- ****Stichtagsinventur****: Erfassung aller Bestände zu einem festen Bilanzstichtag
- ****Permanente Inventur****: Laufende Bestandsführung mit regelmäßigen Kontrollen
- ****Verlegte Inventur****: Durchführung innerhalb eines bestimmten Zeitraums vor oder nach dem Bilanzstichtag
- ****Stichprobeninventur****: Ermittlung durch statistische Verfahren auf Basis von Stichproben

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### Bestandteile der Inventur

Erfasst werden insbesondere:

- ****Vermögen****<span style="white-space: pre-wrap;"> (z. B. Vorräte, Forderungen, Anlagegüter, liquide Mittel)</span>
- ****Schulden****<span style="white-space: pre-wrap;"> (z. B. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten)</span>

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### Praxisbeispiel

- Zählung der Lagerbestände (z. B. Waren, Rohstoffe)
- Abgleich von Kassenbeständen
- Überprüfung offener Forderungen und Verbindlichkeiten

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### Relevanz in der Praxis

Die Inventur ist wesentlich für:

- Korrekte Bewertung des Unternehmensvermögens
- Erstellung des Jahresabschlusses
- Aufdeckung von Differenzen (z. B. Schwund, Fehler)
- Sicherstellung der Buchungsgenauigkeit

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### Besonderheiten

- <span style="white-space: pre-wrap;">Die Inventur muss </span>****ordnungsgemäß dokumentiert****<span style="white-space: pre-wrap;"> werden</span>
- Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Bestand sind zu klären und zu buchen
- Sie ist regelmäßig (mindestens einmal jährlich) durchzuführen

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Diese Definition dient der einheitlichen Verwendung des Begriffs „Inventur“ innerhalb der Organisation.

# GoB (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung)

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Die </span>****Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)****<span style="white-space: pre-wrap;"> sind ein System von </span>****Regeln und Prinzipien****<span style="white-space: pre-wrap;">, die sicherstellen, dass die Buchführung eines Unternehmens </span>****nachvollziehbar, korrekt und gesetzeskonform****<span style="white-space: pre-wrap;"> erfolgt.</span>

<span style="white-space: pre-wrap;">Sie bilden die Grundlage für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung und sind insbesondere im </span>****Handelsgesetzbuch (HGB)****<span style="white-space: pre-wrap;"> verankert.</span>

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### Ziel der GoB

Die GoB dienen dazu:

- <span style="white-space: pre-wrap;">die </span>****Transparenz****<span style="white-space: pre-wrap;"> der Buchführung sicherzustellen</span>
- <span style="white-space: pre-wrap;">eine </span>****einheitliche Bewertung und Dokumentation****<span style="white-space: pre-wrap;"> zu gewährleisten</span>
- <span style="white-space: pre-wrap;">die </span>****Nachprüfbarkeit****<span style="white-space: pre-wrap;"> für Dritte (z. B. Finanzbehörden, Wirtschaftsprüfer) zu ermöglichen</span>

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### Wichtige Grundsätze

Zu den zentralen Grundsätzen zählen unter anderem:

- ****Richtigkeit und Willkürfreiheit****: Buchungen müssen sachlich korrekt sein
- ****Vollständigkeit****: Alle Geschäftsvorfälle sind lückenlos zu erfassen
- ****Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit****: Buchungen müssen dokumentiert und prüfbar sein
- ****Klarheit und Übersichtlichkeit****: Die Buchführung muss verständlich strukturiert sein
- ****Vorsichtsprinzip****: Risiken sind frühzeitig zu berücksichtigen, Gewinne erst bei Realisierung auszuweisen
- ****Periodenabgrenzung****: Aufwendungen und Erträge sind der richtigen Periode zuzuordnen

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### Einordnung im Unternehmenskontext

Die GoB sind verbindlich für alle buchführungspflichtigen Unternehmen und gelten für:

- Finanzbuchhaltung
- Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung)
- Dokumentation und Archivierung von Geschäftsvorfällen

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### Praxisbeispiel

- Eine Rechnung wird korrekt, vollständig und zeitnah verbucht
- Belege werden revisionssicher archiviert
- Geschäftsvorfälle können jederzeit nachvollzogen werden

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### Relevanz in der Praxis

Die Einhaltung der GoB ist entscheidend für:

- Rechtssicherheit
- Vermeidung von Beanstandungen durch Finanzbehörden
- Verlässliche betriebswirtschaftliche Auswertungen

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### Besonderheiten

- Die GoB sind nicht vollständig gesetzlich kodifiziert, sondern ergeben sich aus Gesetzen, Rechtsprechung und Praxis
- Verstöße können zu steuerlichen und rechtlichen Konsequenzen führen

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Diese Definition dient der einheitlichen Verwendung des Begriffs „GoB“ innerhalb der Organisation.

# Saldo

### Definition

<span style="white-space: pre-wrap;">Der </span>****Saldo****<span style="white-space: pre-wrap;"> bezeichnet die </span>****Differenz zwischen Soll- und Habenbuchungen****<span style="white-space: pre-wrap;"> auf einem Konto zu einem bestimmten Zeitpunkt.</span>

<span style="white-space: pre-wrap;">Er zeigt an, ob ein Konto einen </span>****Überschuss****<span style="white-space: pre-wrap;"> oder einen </span>****Fehlbetrag****<span style="white-space: pre-wrap;"> aufweist.</span>

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### Einordnung im Rechnungswesen

Der Saldo ist das Ergebnis der Gegenüberstellung von:

- ****Soll (Belastungen)****
- ****Haben (Gutschriften)****

<span style="white-space: pre-wrap;">Je nach Kontotyp ergibt sich daraus ein </span>****positiver oder negativer Kontostand****.

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### Arten von Salden

- ****Sollsaldo****: Wenn die Summe der Sollbuchungen größer ist als die der Habenbuchungen
- ****Habensaldo****: Wenn die Summe der Habenbuchungen größer ist als die der Sollbuchungen

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### Praxisbeispiel

- Ein Konto weist Sollbuchungen von 10.000 € und Habenbuchungen von 7.000 € auf
- <span style="white-space: pre-wrap;">Ergebnis: </span>****Sollsaldo von 3.000 €****

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### Relevanz in der Praxis

Der Saldo ist wichtig für:

- Ermittlung von Kontoständen
- Erstellung von Bilanzen und Auswertungen
- Kontrolle von Forderungen und Verbindlichkeiten
- Abstimmung von Buchhaltungskonten

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### Besonderheiten

- <span style="white-space: pre-wrap;">Der Saldo wird in der Regel </span>****zum Periodenende****<span style="white-space: pre-wrap;"> oder zu einem Stichtag ermittelt</span>
- Er dient als Grundlage für den Vortrag in die nächste Abrechnungsperiode
- In Nebenbüchern (z. B. Debitoren/Kreditoren) zeigt der Saldo die aktuelle Forderungs- bzw. Verbindlichkeitshöhe

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Diese Definition dient der einheitlichen Verwendung des Begriffs „Saldo“ innerhalb der Organisation.

# s.dok

**<span data-processed="true" data-subtree="aimfl">s.dok</span>** ist ein <mark class="HxTRcb" data-complete="true" data-sae="" data-sfc-cb="" data-sfc-root="c" data-wiz-uids="cO4nw_j">Dokumentenmanagementsystem (DMS)</mark>, das von der [**GWS Gesellschaft für Wirtschaftsberatung und Informatik mbH**](https://www.gws.ms) entwickelt wurde und auf der Technologieplattform **d.3** (jetzt oft als d.velop documents bezeichnet) der **d.velop AG** basiert.

<div aria-level="3" class="otQkpb" data-animation-nesting="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-sfc-cb="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" id="bkmrk-kernmerkmale-von-s.d" jsaction="" jscontroller="a7qCn" jsuid="cO4nw_s" role="heading">Kernmerkmale von s.dok</div><div aria-level="3" class="otQkpb" data-animation-nesting="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-sfc-cb="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" id="bkmrk-erp-integration%3A-die" jsaction="" jscontroller="a7qCn" jsuid="cO4nw_s" role="heading">- **ERP-Integration**: Die Software ist speziell auf die Integration in das ERP-System **gevis ERP | BC** (basierend auf Microsoft Dynamics 365 Business Central) ausgelegt.
- <span class="T286Pc" data-complete="true" data-sfc-cb="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c">**Automatisierung**: Aus dem ERP-System heraus werden geschäftsrelevante Belege vollautomatisch an s.dok übergeben und revisionssicher archiviert.</span>
- **Revisionssichere Archivierung**: Es dient als digitales Datenarchiv für die gesetzeskonforme Ablage von Geschäftsbelegen (z. B. nach GoBD/GDPdU-Richtlinien).
- <span class="T286Pc" data-complete="true" data-sfc-cb="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c">**Workflow-Unterstützung**: Neben der reinen Archivierung ermöglicht es die Optimierung von Geschäftsprozessen im Sinne eines Enterprise Content Management (ECM) Systems.</span>

</div><span class="T286Pc" data-complete="true" data-sfc-cb="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c">Da d.velop als Technologiepartner fungiert, profitiert s.dok von den grundlegenden DMS-Funktionen der d.velop-Plattform, wie der intelligenten Suche, Versionierung und der Möglichkeit zur digitalen Signatur. Die GWS passt diese Basistechnologie spezifisch für die Anforderungen ihrer Kunden (oft aus dem Bereich des technischen Großhandels) an.</span>

# GEVIS

**<span data-processed="true" data-subtree="aimfl">GEVIS</span>** (oft als **gevis ERP** bezeichnet) ist eine <mark class="HxTRcb" data-complete="true" data-sae="" data-sfc-cb="" data-sfc-root="c" data-wiz-uids="qwkW8_k">marktführende Branchensoftware für den verbundorientierten Groß- und Einzelhandel</mark>. Sie wird von der **GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH** entwickelt und basiert technisch auf den Plattformen von Microsoft.

<div aria-level="3" class="otQkpb" data-animation-nesting="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-sfc-cb="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" id="bkmrk-kernkonzepte-und-bas" jsaction="" jscontroller="a7qCn" jsuid="qwkW8_u" role="heading">Kernkonzepte und Basis</div><div aria-level="3" class="otQkpb" data-animation-nesting="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-sfc-cb="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" id="bkmrk-microsoft-plattform%3A" jsaction="" jscontroller="a7qCn" jsuid="qwkW8_u" role="heading">- **Microsoft-Plattform**: gevis ERP nutzt als Fundament **Microsoft Dynamics 365 Business Central** (ehemals NAV) oder **Dynamics 365 Finance &amp; Supply Chain Management** (ehemals AX).

</div>- <span class="T286Pc" data-complete="true" data-sfc-cb="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c">**Branchenfokus:** Die Software ist speziell auf die Bedürfnisse des Großhandels zugeschnitten, insbesondere in Bereichen wie Baustoffhandel, Technischer Handel, Lebensmittelgroßhandel und für Einkaufskooperationen.</span>