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Computer

Ein Computer [kompjuter] ist ein Gerät, mit dem man bestimmte Eingaben (engl. input) bearbeiten und in veränderter Form wieder ausgeben (engl. output [autput]) kann. Mit einem Computer lassen sich Texte, Bilder, Töne und Filme bearbeiten, obwohl er intern nur mit Zahlen umgehen kann, worauf schon sein Name hinweist, der übersetzt „Rechner“ bedeutet. Damit er mit diesen Eingaben etwas anfangen kann, müssen sie erst in eine computerlesbare Form gebracht, also digitalisiert werden.

Computer ist somit ein Oberbegriff für alle Geräte die Daten verarbeiten können. Im weitesten Sinne kann man sagen: "Hat's ne CPU, isses ein Computer!" Somit ist alles - von euerem Smartphone und SmartWatch bis hin zu Tablet, Laptop und PC, sogar der billige Werbegeschenktaschenrechner der Sparkasse - ein Computer.

CPU

Die CPU, auch Central Processing Unit genannt, ist der "Herz" eines Computers. Sie ist die Komponente, die alle Berechnungen durchführt und die Grundfunktionen des Rechnens übernimmt. Die CPU ist also für das Ausführen von Befehlen und Anweisungen an einem Computer verantwortlich.

Jeder Prozessor arbeitet in einem festgelegten Takt, das heißt, er führt pro Sekunde eine bestimmte Anzahl von Arbeitsschritten aus.

Dieser Prozessortakt wird in Gigahertz (GHz) angegeben. Ein Prozessor mit 3 GHz kann 3 Milliarden mal pro Sekunde einen Arbeitsschritt ausführen.

Die Hauptaufgaben der CPU sind:

  1. Interpretation von Befehlen: Die CPU liest den Code, der in der Arbeitsspeicher-Struktur gespeichert wird.
  2. Berechnung von Werten: Sie berechnet die notwendigen Informationen für jede Operation, die durchgeführt werden muss.
  3. Speichern von Ergebnissen: Nachdem eine Berechnung ausgeführt wurde, speichert sie das Ergebnis in der Arbeitsspeicher-Struktur.

Die CPU besteht aus verschiedenen Komponenten wie dem Arithmetik-Logik-Unit (ALU), dem Register-Set und der Ausführungs-Einheit. Jede dieser Komponenten hat eine bestimmte Funktion im Prozess des Rechnens durch die CPU.

Einige wichtige Eigenschaften einer CPU sind:

  1. Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeit ist ein wichtiger Faktor, um die Leistungsfähigkeit eines Computers zu beschreiben.
  2. Prozessor-Kern: Ein Prozessor mit mehreren Kernen kann mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeiten.
  3. Energieverbrauch: Je höher die Geschwindigkeit, desto mehr Energie wird benötigt.

Einige Beispiele für CPU sind Intel Core i7 und AMD Ryzen 9 im Desktop-Bereich und Intel Xeon, AMD Epyc im Serverbereich. Diese Prozessoren folgen alle der x86-Architektur, die bereits in den 80er Jahren entwickelt wurde.

Aber auch im Mobilbereich z.B. in Tablets, Smartphones und Spielekonsolen sind CPUs also Prozessoren verbaut, hier sind es allerdings meist energiesparende, hocheffiziente ARM-Prozessoren.

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CD-ROM

Auf einer CD-ROM [ze-de-romm] (Compact Disk - Read Only Memory) sind, im Unterschied zu einer normalen Musik–CD, Computerdaten gespeichert.
Sie lässt sich nur lesen, aber nicht neu beschreiben. Die Variante CD-R kann einmalig mit eigenen Daten beschrieben, aber nicht gelöscht werden. Das R steht hier für Recordable.

Auf der später erschienenen Variante CD-RW - RW steht hierbei für ReWritable - konnten auch Daten gelöscht und wiederbeschrieben werden.

 

Auf einer CD-ROM haben 650 MB Daten Platz, also erheblich mehr als auf einer Diskette, weshalb kommerzielle seit Mitte der 1990er Jahre Software auf CD-ROM ausgeliefert wurde, später dann auf DVD, einer Weiterentwicklung der CD, die noch mehr Speicherplatz bot.

Um eine CD-ROM zu benutzen, drückt man auf die Taste neben der CD-Schublade an der Vorderseite des Computers. Auf die herausgefahrene Schublade legt man die CD-ROM mit der Beschriftung nach oben und schließt die Schublade durch erneuten Tastendruck. Einige Computer haben einen CD-Schlitz mit automatischem Einzug.

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CRM

CRM steht für Customer Relationship Management, auf Deutsch Kundenbeziehungsmanagement.

Ein CRM-System hilft Unternehmen dabei, alle Informationen und Kontakte zu Kunden zentral zu verwalten. Ziel ist es, Kunden besser zu betreuen, Verkaufschancen zu erkennen und die Kommunikation nachvollziehbar zu dokumentieren.

Während ein ERP-System vor allem die Geschäftsprozesse steuert, konzentriert sich ein CRM-System auf die Beziehung zum Kunden.

Beispiel

Ein Kunde interessiert sich für neue Büromöbel.

Im CRM-System wird festgehalten:

Wenn der Vertriebsmitarbeiter den Kunden einige Wochen später erneut kontaktiert, kann er sofort sehen, was bereits besprochen wurde.

Typische Aufgaben eines CRM-Systems

Ein CRM unterstützt unter anderem bei:

Beispiel aus dem Vertriebsalltag

Ein Kunde ruft an und fragt nach dem Stand seines Angebots.

Der Vertriebsmitarbeiter öffnet das CRM und sieht sofort:

Dadurch ist der aktuelle Stand sofort ersichtlich.

CRM und ERP – wo liegt der Unterschied?

Beide Systeme arbeiten häufig zusammen, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte.

CRM ERP
Kundenbeziehungen verwalten Geschäftsprozesse verwalten
Interessenten und Kunden betreuen Aufträge, Lager, Buchhaltung und Rechnungen bearbeiten
Angebote und Kontakte dokumentieren Rechnungen erstellen und verbuchen
Fokus auf Vertrieb und Service Fokus auf kaufmännische Abläufe

Zusammenspiel von CRM und ERP

Ein typischer Ablauf könnte so aussehen:

Interessent meldet sich
        │
        ▼
CRM erfasst Kundendaten
        │
        ▼
Angebot wird erstellt
        │
        ▼
Kunde bestellt
        │
        ▼
ERP übernimmt den Auftrag
        │
        ▼
Lieferung
        │
        ▼
Rechnung
        │
        ▼
Zahlung

Das CRM begleitet den Kunden vor und während des Verkaufs, das ERP übernimmt anschließend die operative Abwicklung.

Vorteile eines CRM-Systems

Kurz zusammengefasst

Ein CRM-System verwaltet die Beziehungen zu Kunden. Es dokumentiert Kontakte, Angebote, Termine und die gesamte Kommunikation, damit jeder Mitarbeiter den aktuellen Stand kennt. Während das CRM den Kunden in den Mittelpunkt stellt, kümmert sich das ERP um die Abwicklung der Geschäftsprozesse wie Aufträge, Rechnungen und Buchhaltung.

CMS

CMS steht für Content Management System, auf Deutsch Inhaltsverwaltungssystem.

Ein CMS ist eine Software, mit der Inhalte einer Website erstellt, bearbeitet und veröffentlicht werden können – ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind.

Der Begriff Content umfasst dabei alle Inhalte einer Website, zum Beispiel:

Beispiel

Ein Unternehmen möchte auf seiner Website eine neue Stellenausschreibung veröffentlichen.

Mit einem CMS läuft das so ab:

  1. Der Mitarbeiter meldet sich am CMS an.

  2. Er erstellt eine neue Seite oder einen neuen Beitrag.

  3. Er fügt Text und Bilder ein.

  4. Er klickt auf „Veröffentlichen“.

  5. Die Änderungen sind sofort auf der Website sichtbar.

Es muss kein Programmcode geändert werden.

Typische Aufgaben eines CMS

Ein CMS ermöglicht unter anderem:

Beispiel aus dem Unternehmensalltag

Die Marketingabteilung möchte die Öffnungszeiten ändern.

Ohne CMS:

Mit CMS:

Die Website ist sofort aktualisiert.

Bestandteile eines CMS

Ein CMS besteht häufig aus:

Redakteur
     │
     ▼
Backend (CMS)
     │
     ▼
Inhalte speichern
     │
     ▼
Frontend (Website)
     │
     ▼
Besucher sehen die Website

Bekannte CMS-Systeme

Zu den bekanntesten gehören:

CMS und DMS – der Unterschied

Die Abkürzungen klingen ähnlich, haben aber unterschiedliche Aufgaben.

CMS DMS
Verwaltet Inhalte für Websites Verwaltet Dokumente im Unternehmen
Zielgruppe: Website-Besucher Zielgruppe: Mitarbeiter
Inhalte veröffentlichen Dokumente archivieren und verwalten
Fokus auf Webseiten Fokus auf Dokumentenmanagement

Vorteile eines CMS

Kurz zusammengefasst

Ein CMS (Content Management System) ist eine Software zur Verwaltung von Website-Inhalten. Es ermöglicht Redakteuren, Texte, Bilder und andere Inhalte einfach zu erstellen und zu veröffentlichen, ohne den Quellcode der Website bearbeiten zu müssen.