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Festplatte

Die Festplatte (engl. hard disk drive oder HDD) ist das wichtigste Massenspeichermedium mit einer Kapazität im zweistelligen Terabytebereich. Auf ihr bewahrt man alle seine Dateien und Programme auf, um sie bei Bedarf in den Arbeitsspeicher zu laden und dort zu bearbeiten. Sie werden aber zunehmend von SSDs abgelöst, die kleiner, schneller und stromsparender sind, das sie keine mechanischen Teile besitzen.

Eine Festplatte besteht aus einem taschenbuchgroßen Metallgehäuse, in dem rotierende Magnetscheiben eingeschlossen sind, auf denen die gespeicherten Daten auch nach dem Ausschalten des Computers erhalten bleiben. Man könnte also vom Langzeitgedächtnis des Computers sprechen.

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Fork

Der IT-Begriff "Fork" (deutsch: "Gabelung") bezieht sich in der Informatik auf zwei verschiedene Konzepte, die jedoch oft miteinander verwechselt werden. Der Begriff "Fork" wird in verschiedenen Kontexten verwendet und kann je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen haben.

1. Fork (Programmierung)

In der Programmierung bezieht sich ein Fork auf eine Operation, die einen neuen Prozess oder eine neue Instanz eines laufenden Prozesses erstellt. Der Ausdruck "Fork" stammt aus dem englischen Wort für "Gabelung" und wird oft in Zusammenhang mit multithreaded-Prozessen verwendet.

Ein Fork ist also ein Mechanismus, der es einem Programm ermöglicht, ohne dass der erste Prozess beeinträchtigt wird, einen neuen, eigenen Prozess zu erstellen. Dieser neue Prozess kann dann auf eigenständige Ressourcen zugreifen und eigene Logik ausführen.

2. Fork (Software-Entwicklung)

In der Software-Entwicklung bezieht sich ein Fork auf die Schöpfung einer neuen Kopie eines existierenden Quellcode-Baums, oft mit dem Zweck, Änderungen oder Verbesserungen zu entwickeln und diese in die ursprüngliche Version einzubringen. Dies kann auch als eine "Gabelung" des Quellcodes interpretiert werden.

In diesem Kontext wird ein Fork von einem Repository oder einer Softwareversion erstellt, um neue Funktionen, Features oder Bugfixes ohne Störungen an der ursprünglichen Version zu entwickeln und diese eventuell in die Zukunft oder in eine andere Entwicklungslinie aufzunehmen. Ein bekanntes Beispiel für einen Fork ist Linux, das aus einem Projekt namens "Free Software Foundation's (FSF) GNU" entstand.

3. **Fork (Geschäft)

In der Geschäftswelt kann ein Fork auch auf die Schöpfung einer neuen, eigenständigen Marke oder eines Spin-Offs beziehen, das sich von einem größeren Unternehmen oder Konzern abspaltet und als unabhängige Einheit weiterentwickeln kann.

Zusammenfassung

In der IT-Begriffswelt ist ein Fork also sowohl eine Programmiersprachoperation, die zur Schöpfung eines neuen Prozesses verwendet wird, als auch ein Konzept in der Software-Entwicklung und im Geschäft, das auf die Schöpfung einer eigenständigen Version oder Einheit bezieht.

 

(Rechnungs-)Freigabe

Die Rechnungsfreigabe ist der Teil des Rechnungsprozesses, in dem bestätigt wird, dass eine Rechnung inhaltlich und finanziell korrekt ist und bezahlt werden darf. Sie dient als Kontrolle, bevor Geld das Unternehmen verlässt.

Beispiel aus dem Alltag

Ein Mitarbeiter bestellt 20 Bürostühle.

Einige Tage später trifft die Rechnung über 4.800 € ein.

Bevor die Buchhaltung die Rechnung bezahlt, muss geprüft werden:

Erst wenn diese Fragen mit Ja beantwortet sind, wird die Rechnung freigegeben.


Typischer Ablauf einer Rechnungsfreigabe

1. Rechnung geht ein

Die Rechnung wird per E-Mail oder Post empfangen und im DMS oder ERP-System erfasst.

2. Sachliche Prüfung

Der Fachbereich prüft:

Beispiel:

„Ja, alle 20 Bürostühle wurden geliefert und entsprechen der Bestellung.“

3. Freigabe

Die verantwortliche Person bestätigt:

„Diese Rechnung ist korrekt und darf bezahlt werden.“

Je nach Unternehmen erfolgt die Freigabe durch:

Oft gibt es Freigabegrenzen.

Zum Beispiel:

Betrag Freigabeberechtigt
bis 1.000 € Sachbearbeiter
bis 5.000 € Abteilungsleiter
über 5.000 € Geschäftsführung

4. Buchhaltung

Nach der Freigabe prüft die Buchhaltung noch formale Aspekte:

5. Zahlung

Erst jetzt wird die Rechnung zum Zahlungslauf freigegeben.


Warum ist die Rechnungsfreigabe wichtig?

Sie schützt das Unternehmen vor:

Außerdem stellt sie sicher, dass jede Zahlung nachvollziehbar ist und den internen Richtlinien sowie gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Beispiel

Ein Lieferant schickt eine Rechnung über 1.250 € für zehn Monitore.

Der IT-Leiter prüft:

Er klickt im ERP-System auf „Freigeben“ und ergänzt den Kommentar:

„Lieferung vollständig und geprüft. Zahlung freigegeben.“

Anschließend übernimmt die Buchhaltung die Rechnung in den nächsten Zahlungslauf.


Kurz zusammengefasst:

Die Rechnungsprüfung beantwortet die Frage: „Ist die Rechnung korrekt?“

Die Rechnungsfreigabe beantwortet die Frage: „Darf diese Rechnung bezahlt werden?“

Erst wenn beide Schritte erfolgreich abgeschlossen sind, wird die Rechnung gebucht und bezahlt.

(Ordner-)Freigabe

Eine SMB-Ordnerfreigabe (Server Message Block) ermöglicht es, Ordner und Dateien über ein Netzwerk gemeinsam zu nutzen. Benutzer können – abhängig von ihren Berechtigungen – auf freigegebene Dateien zugreifen, sie bearbeiten oder neue Dateien speichern.

Beispiel

Ein Windows-Server enthält den Ordner:

D:\Abteilungen\Buchhaltung

Dieser Ordner wird als SMB-Freigabe veröffentlicht:

\\fileserver\Buchhaltung

Mitarbeiter der Buchhaltung können diesen Pfad im Windows-Explorer öffnen und wie ein lokales Laufwerk verwenden.

Wie funktioniert eine SMB-Freigabe?

  1. Ein Administrator gibt einen Ordner im Netzwerk frei.

  2. Benutzer verbinden sich über den UNC-Pfad, z. B.:

    \\fileserver\Buchhaltung
  3. Der Server überprüft die Anmeldedaten (meist über Active Directory).

  4. Anhand der Berechtigungen wird entschieden, ob der Benutzer:

    • nur lesen,

    • lesen und schreiben,

    • oder gar keinen Zugriff erhält.

Freigabeberechtigungen vs. NTFS-Berechtigungen

Bei Windows-Dateiservern gibt es zwei Berechtigungsebenen:

1. Freigabeberechtigungen (Share Permissions)

Sie gelten nur für den Zugriff über das Netzwerk.

Typische Rechte:

2. NTFS-Berechtigungen

Sie gelten direkt auf dem Dateisystem und bieten eine wesentlich feinere Steuerung, z. B.:

Entscheidend ist immer die restriktivere Kombination beider Berechtigungsebenen.

Best Practice

In Active-Directory-Umgebungen wird häufig empfohlen:

Dadurch muss die Berechtigungsverwaltung nur an einer Stelle gepflegt werden.

Beispiel

Freigabe:

\\fileserver\Projekte

NTFS-Berechtigungen:

Gruppe Berechtigung
Projekt_A Ändern
Projekt_B Lesen
Domänen-Admins Vollzugriff

Ein Benutzer aus Projekt_A kann Dateien erstellen, ändern und löschen.

Ein Benutzer aus Projekt_B kann die Dateien nur öffnen und lesen.

Typische Einsatzgebiete

Kurz zusammengefasst: Eine SMB-Ordnerfreigabe stellt Dateien und Ordner im Netzwerk zur Verfügung. Die eigentlichen Zugriffsrechte werden in professionellen Windows-Umgebungen in der Regel über Active Directory und NTFS-Berechtigungen gesteuert.