# K

# Der Kunde

Ein Kunde ist wie ein hungriger Panda im Supermarkt. Er stolpert durch die Gänge, fragt sich, ob er die richtige Wahl trifft, und am Ende landet er mit einem vollen Einkaufswagen – aber ohne wirklich zu wissen, warum er all das gekauft hat. Er will das Beste, was sein Geld hergibt, aber gleichzeitig soll es „möglichst günstig“ sein. Ein bisschen wie ein König, der sein Festmahl verlangt, aber beim Anblick der Rechnung dann doch lieber auf das Brot und Wasser zurückgreift.

Ein Kunde ist auch ein kleiner Detektiv – er vergleicht Preise, liest Bewertungen, fragt Freunde und googelt stundenlang, bevor er sich endlich entscheidet. Dabei hat er natürlich schon die Antwort in der Tasche, er wollte nur sicherstellen, dass er es auch wirklich richtig macht. Und wenn der Verkäufer nicht mit einem Lächeln oder einem guten Angebot aufwarten kann, wird der Kunde schnell zum Sherlock Holmes der Unzufriedenheit und rollt mit den Augen.

Zusammengefasst: Ein Kunde ist ein Abenteurer, der das große Einkaufsparadies betritt, mit dem Ziel, den besten Deal zu ergattern und dabei mindestens einmal einen wilden Blick auf das Preisschild zu werfen.

Was man bei alldem aber niemals vergessen sollte:

Der Kunde füllt im Idealfall mit seinem Geld genau die Kasse, aus der unser aller Lohn kommt. Also sollte man Ihn hegen und pflegen....

# Kernarbeitszeit

<span style="white-space: pre-wrap;">Die </span>****Kernarbeitszeit****<span style="white-space: pre-wrap;"> ist ein Kompromiss zwischen betrieblicher Notwendigkeit und individueller Flexibilität. Sie bildet den </span>****verbindlichen Zeitraum innerhalb eines flexiblen Arbeitszeitmodells****<span style="white-space: pre-wrap;">, um betriebliche Abläufe und Kommunikation sicherzustellen, definiert also den Zeitraum, in dem </span>****alle Mitarbeiter anwesend sein müssen****, unabhängig davon, wann sie ihren Arbeitstag beginnen oder beenden.

### Merkmale der Kernarbeitszeit:

- ****Verbindlich festgelegter Zeitraum****<span style="white-space: pre-wrap;"> (z. B. 09:00 – 15:00 Uhr)</span>
- Gilt für alle oder bestimmte Gruppen von Mitarbeitenden
- <span style="white-space: pre-wrap;">Liegt meist in der </span>****Mitte des Arbeitstags****
- <span style="white-space: pre-wrap;">Umrahmt von </span>****flexiblen Zeitfenstern****<span style="white-space: pre-wrap;"> (z. B. Arbeitsbeginn ab 07:00 Uhr, Arbeitsende bis 18:00 Uhr)</span>

### Beispiel:

Ein Unternehmen legt folgende Zeiten fest:

- ****Gleitzeitrahmen:****<span style="white-space: pre-wrap;"> 07:00 – 18:00 Uhr</span>
- ****Kernarbeitszeit:****<span style="white-space: pre-wrap;"> 09:00 – 15:00 Uhr</span>

Das bedeutet:  
<span style="white-space: pre-wrap;">Mitarbeiter dürfen zwischen 07:00 und 09:00 Uhr beginnen und zwischen 15:00 und 18:00 Uhr aufhören – </span>****müssen aber von 09:00 bis 15:00 Uhr durchgehend anwesend sein****.

### Zweck der Kernarbeitszeit:

- <span style="white-space: pre-wrap;">Sicherstellung der </span>****Erreichbarkeit und Zusammenarbeit****<span style="white-space: pre-wrap;"> im Team</span>
- <span style="white-space: pre-wrap;">Ermöglicht gleichzeitig </span>****Flexibilität****<span style="white-space: pre-wrap;"> und </span>****Verlässlichkeit****
- <span style="white-space: pre-wrap;">Unterstützt eine </span>****strukturierte Tagesplanung****

# Kommentar

Ein **Kommentar** ist eine Notiz, die einem digitalen Dokument hinzugefügt wird, um Informationen, Hinweise oder Entscheidungen festzuhalten, **ohne den eigentlichen Inhalt des Dokuments zu verändern**.

Im Gegensatz zu einer Bearbeitung der Rechnung bleibt das Originaldokument unverändert. Der Kommentar wird separat gespeichert und ist Teil des Bearbeitungsprozesses.

## Beispiel bei einer Rechnungsprüfung

Eine Rechnung über **2.350 €** wird zur sachlichen Prüfung an den Einkauf weitergeleitet.

Der Mitarbeiter stellt fest, dass zwei Positionen noch nicht geliefert wurden und hinterlegt folgenden Kommentar:

> **„Lieferung unvollständig. Es fehlen zwei Artikel. Freigabe erfolgt erst nach vollständiger Lieferung.“**

Die Rechnung selbst wird dabei **nicht geändert**. Der Kommentar informiert alle nachfolgenden Bearbeiter über den aktuellen Stand.

## Wofür werden Kommentare verwendet?

Kommentare dienen beispielsweise dazu:

- Rückfragen zu dokumentieren
- Entscheidungen zu begründen
- Hinweise für andere Bearbeiter zu hinterlassen
- den aktuellen Bearbeitungsstand festzuhalten
- Abweichungen oder Probleme zu beschreiben

## Weitere Beispiele

**Sachliche Prüfung**

> „Lieferung vollständig. Preise entsprechen dem Angebot.“

**Rückfrage**

> „Bitte Lieferschein nachreichen.“

**Freigabe**

> „Sachlich geprüft und zur Zahlung freigegeben.“

**Ablehnung**

> „Rechnung entspricht nicht der Bestellung. Bitte korrigieren.“

## Wer kann Kommentare sehen?

Das hängt vom eingesetzten DMS- oder ERP-System ab. Häufig können Kommentare von allen Personen eingesehen werden, die an der Bearbeitung der Rechnung beteiligt sind, beispielsweise:

- Fachabteilung
- Einkauf
- Buchhaltung
- Vorgesetzte
- Revision

## Unterschied zwischen Kommentar und Historie

<table id="bkmrk-kommentar-historie-w"><thead><tr><th>Kommentar</th><th>Historie</th></tr></thead><tbody><tr><td>Wird von einem Bearbeiter bewusst eingegeben.</td><td>Wird vom System automatisch erstellt.</td></tr><tr><td>Enthält Hinweise, Erklärungen oder Entscheidungen.</td><td>Dokumentiert den Ablauf und alle Aktionen.</td></tr><tr><td>Kann frei formuliert werden.</td><td>Enthält Zeitstempel, Aktionen und Bearbeiter.</td></tr></tbody></table>

Beispiel:

**Historie**

> 20.07.2026 09:12 – Sachliche Prüfung abgeschlossen – Max Mustermann

**Kommentar**

> „Preisabweichung wurde mit dem Lieferanten abgestimmt. Rechnung kann freigegeben werden.“

### Kurz zusammengefasst

Ein **Kommentar** ergänzt ein digitales Dokument um zusätzliche Informationen, ohne dessen Inhalt zu verändern. Er unterstützt die Zusammenarbeit, dokumentiert Entscheidungen und erleichtert die Nachvollziehbarkeit während des gesamten Bearbeitungsprozesses.