# 02.7 – Migration und Abnahme

# Migration und Abnahme

## Phase 1 – Inventarisierung

Alle LANs, VLANs, Gateways, WireGuard-Tunnel, AllowedIPs, Firewallregeln und Telefonie-Kommunikationsbeziehungen werden aufgenommen. Fehlende `TBD`-Werte dieses Dokuments werden ersetzt.

## Phase 2 – NetBird-Control-Plane

Self-hosted NetBird wird produktionsnah aufgebaut, mit öffentlichem DNS, TLS, Relay-Funktion, Backup und Monitoring.

## Phase 3 – Pilot

Ein nicht kritischer Standort bzw. ein abgegrenztes Testnetz wird parallel zum bestehenden WireGuard angebunden. Datenverkehr und Policies werden validiert.

## Phase 4 – Standortmigration

Die Standorte werden einzeln migriert. Der bestehende WireGuard-Tunnel bleibt je Standort zunächst als Rückfallweg vorhanden, darf aber nicht gleichzeitig konkurrierende aktive Routen erzeugen.

## Phase 5 – Telefonie

Voice-Ressourcen werden zunächst parallel getestet. Die Altverbindung wird erst entfernt, wenn Signalisierung und Sprachpfade nachweislich stabil funktionieren.

## Phase 6 – HomeOffice und Roadwarrior

Clients werden gruppenweise migriert. Bestehender WireGuard-Remote-Access bleibt bis zum erfolgreichen Abschluss als Rückfalloption erhalten.

## Phase 7 – Abschaltung Altbestand

Direkte WireGuard-Tunnel und der bisherige Remote-Access-WireGuard-Server werden erst nach dokumentierter Abnahme und definierter Beobachtungsphase außer Betrieb genommen.

## Abbruchkriterien

Die Migration eines Standortes wird zurückgerollt bei:
- instabiler OmniPCX-Kommunikation
- reproduzierbaren Audiofehlern
- nicht erklärbaren Routing-Loops
- unzulässigem Zugriff zwischen Sicherheitszonen
- erheblichem Paketverlust oder nicht akzeptabler zusätzlicher Latenz
- fehlender Rückfallmöglichkeit