# 04.2 – Technische Leitplanken

# Technische Leitplanken

1. Für neue Site-to-Site-Konfigurationen wird das NetBird-`Networks`-Modell verwendet; Legacy-`Routes` werden nicht als Standard für den Neuaufbau vorgesehen.
2. Site-to-Site-Routing-Peers werden als Linux-Systeme ausgeführt. Die OPNsense bleibt Firewall/Router, ist aber nicht der bevorzugte NetBird-Routing-Peer.
3. Routing-Peers müssen IP-Forwarding und die notwendigen Firewall-/Netfilter-Funktionen bereitstellen.
4. Für Site-to-Site wird initial Masquerading verwendet.
5. Bei deaktiviertem Masquerading wären explizite Rückrouten zum NetBird-Overlay erforderlich; dies ist nur nach gesonderter Bewertung zulässig.
6. Hochverfügbare Routing-Peers sind in unterschiedlichen Fehlerdomänen zu platzieren.
7. Die Control-Plane und Relay-Dienste müssen von extern zuverlässig erreichbar sein.
8. Firewallfreigaben werden minimal gehalten und aus der finalen NetBird-Version/Deployment-Dokumentation abgeleitet.
9. Overlay-, Standort- und Voice-Netze dürfen sich nicht überschneiden.
10. Der endgültige NetBird-Adressbereich ist vor Produktivbetrieb festzulegen und gegen sämtliche vorhandenen sowie geplanten RFC1918-/CGNAT-Nutzungen zu prüfen.