04.2 – Technische Leitplanken Technische Leitplanken Für neue Site-to-Site-Konfigurationen wird das NetBird- Networks-Modell verwendet; Legacy- Routes werden nicht als Standard für den Neuaufbau vorgesehen. Site-to-Site-Routing-Peers werden als Linux-Systeme ausgeführt. Die OPNsense bleibt Firewall/Router, ist aber nicht der bevorzugte NetBird-Routing-Peer. Routing-Peers müssen IP-Forwarding und die notwendigen Firewall-/Netfilter-Funktionen bereitstellen. Für Site-to-Site wird initial Masquerading verwendet. Bei deaktiviertem Masquerading wären explizite Rückrouten zum NetBird-Overlay erforderlich; dies ist nur nach gesonderter Bewertung zulässig. Hochverfügbare Routing-Peers sind in unterschiedlichen Fehlerdomänen zu platzieren. Die Control-Plane und Relay-Dienste müssen von extern zuverlässig erreichbar sein. Firewallfreigaben werden minimal gehalten und aus der finalen NetBird-Version/Deployment-Dokumentation abgeleitet. Overlay-, Standort- und Voice-Netze dürfen sich nicht überschneiden. Der endgültige NetBird-Adressbereich ist vor Produktivbetrieb festzulegen und gegen sämtliche vorhandenen sowie geplanten RFC1918-/CGNAT-Nutzungen zu prüfen.