Unser Netzwerk
- 3.1 Was ist unser Firmennetzwerk?
- 3.2 LAN und WLAN
- 3.3 Switches
- 3.4 Router und Gateways
- 3.5 IP-Adressen
- 3.6 DNS
- 3.7 DHCP
- 3.8 Firewall
- 3.9 Warum es getrennte Netze gibt
3.1 Was ist unser Firmennetzwerk?
Unser Firmennetz verbindet Arbeitsplätze, Server, Drucker und weitere Geräte. Es besteht aus mehreren technischen Bereichen und Standorten. Für normale Anwender ist vor allem wichtig: Das Netzwerk ist der Transportweg zwischen den Systemen.
Vergleich aus dem Alltag
Das Firmennetz ist wie das Straßennetz zwischen verschiedenen Gebäuden und Abteilungen.
Bei uns im Arbeitsalltag
Wenn du eine Datei von einem Server öffnest, müssen die Daten über das Netzwerk zu deinem Arbeitsplatz gelangen.
Merke: Viele Dienste funktionieren nur, wenn die Netzwerkverbindung zum richtigen Ziel vorhanden ist.
3.2 LAN und WLAN
Arbeitsgeräte können per Netzwerkkabel oder WLAN verbunden sein. Beide Wege führen in ein Netzwerk, sind technisch aber unterschiedlich. Eine vorhandene WLAN-Verbindung bedeutet außerdem nicht automatisch, dass alle internen Dienste oder das Internet erreichbar sind.
Vergleich aus dem Alltag
Kabel ist wie eine feste Straße; WLAN ist eine Funkstrecke.
Bei uns im Arbeitsalltag
Ein stationärer Arbeitsplatz kann per Kabel verbunden sein, während Notebook oder Smartphone WLAN verwenden.
Merke: WLAN ist nur der drahtlose Zugang zum Netzwerk – nicht das Internet selbst.
3.3 Switches
Switches verbinden viele Geräte innerhalb eines Netzwerkbereichs. Sie leiten Daten gezielt zwischen ihren Anschlüssen weiter und bilden damit einen wichtigen Teil der internen Verkabelung.
Vergleich aus dem Alltag
Ein Switch ist wie die interne Postverteilung eines Gebäudes.
Bei uns im Arbeitsalltag
PCs, Drucker, Access Points und Server können über Switches miteinander verbunden sein.
Merke: Switches verbinden Geräte innerhalb eines Netzes; Router verbinden unterschiedliche Netze.
3.4 Router und Gateways
Router und Gateways verbinden unterschiedliche Netzwerke und leiten Daten zwischen ihnen weiter. Dadurch können beispielsweise interne Geräte andere Standorte oder das Internet erreichen.
Vergleich aus dem Alltag
Ein Router ist wie eine Straßenkreuzung mit Wegweisern zu anderen Städten.
Bei uns im Arbeitsalltag
Eine Anfrage an einen Internetserver verlässt das lokale Netzwerk über ein zuständiges Gateway.
Merke: Das Gateway ist vereinfacht gesagt der Ausgang aus dem eigenen Netzwerkbereich.
3.5 IP-Adressen
Geräte erhalten IP-Adressen, damit Netzwerkdaten ein eindeutiges Ziel haben. In einem Unternehmen gibt es verschiedene Adressbereiche für unterschiedliche Netze und Zwecke.
Vergleich aus dem Alltag
Eine IP-Adresse ist wie eine Hausnummer innerhalb einer Straße.
Bei uns im Arbeitsalltag
Ein Server, Drucker oder PC kann über seine Netzwerkadresse gezielt angesprochen werden.
Merke: IP-Adressen sind technische Adressen. Sie sollten nicht mit Computer- oder DNS-Namen verwechselt werden.
3.6 DNS
DNS übersetzt Namen von Computern und Diensten in IP-Adressen. Dadurch müssen Menschen nicht für jeden Server eine Zahlenadresse kennen.
Vergleich aus dem Alltag
DNS ist das Telefonbuch des Netzwerks: Du kennst den Namen, DNS findet die passende technische Adresse.
Bei uns im Arbeitsalltag
Wenn du einen Server über seinen Namen aufrufst, wird im Hintergrund zunächst nach seiner IP-Adresse gesucht.
Merke: Wenn DNS nicht funktioniert, können Dienste trotz vorhandener Netzwerkverbindung scheinbar verschwunden sein.
3.7 DHCP
DHCP versorgt Geräte automatisch mit wichtigen Netzwerkeinstellungen. Dazu gehören typischerweise IP-Adresse, Netzmaske, Gateway und DNS-Server.
Vergleich aus dem Alltag
DHCP ist wie eine Rezeption, die einem Gast beim Einchecken automatisch Zimmernummer und wichtige Informationen gibt.
Bei uns im Arbeitsalltag
Ein Notebook verbindet sich mit einem vorgesehenen Netzwerk und bekommt automatisch eine passende Konfiguration.
Merke: DHCP verhindert, dass normale Benutzer Netzwerkadressen von Hand eintragen müssen.
3.8 Firewall
Zwischen Netzwerken gelten Regeln. Firewalls prüfen Verbindungen und entscheiden, welche Kommunikation erlaubt ist. Sie schützen damit interne Systeme und trennen unterschiedliche Bereiche voneinander.
Vergleich aus dem Alltag
Eine Firewall ist wie ein Pförtner am Werkstor. Nur weil eine Straße zum Gelände führt, darf noch lange nicht jeder überall hinein.
Bei uns im Arbeitsalltag
Eine Verbindung aus dem Internet zu einem internen System kann blockiert sein, während eine ausdrücklich erlaubte Verbindung funktioniert.
Merke: Eine Firewall kontrolliert Netzwerkverkehr nach Regeln; sie ist kein einfacher Ein-/Aus-Schalter.
3.9 Warum es getrennte Netze gibt
Nicht alle Geräte gehören in denselben Netzwerkbereich. Gäste, Telefone, Server oder andere Gerätegruppen können voneinander getrennt werden. Das verbessert Sicherheit, Übersicht und Steuerbarkeit.
Vergleich aus dem Alltag
Ein Firmengelände hat ebenfalls Büro, Lager, Besucherbereich und Technikraum statt eines einzigen riesigen Raumes.
Bei uns im Arbeitsalltag
Ein Gäste-WLAN muss nicht automatisch Zugriff auf interne Server erhalten.
Merke: Netztrennung begrenzt, wer mit welchen Systemen kommunizieren darf.