6. Phase 3: Direkte Systemintegration
- 6.1 Zielarchitektur
- 6.2 Ereignisgesteuerte Synchronisation
- 6.3 Fehlerbehandlung
- 6.4 Vermeidung von Synchronisationsschleifen
6.1 Zielarchitektur
In Phase 3 wird die Abhängigkeit von Gevis als technischem Verteiler aufgehoben.
Die zentrale Stammdatenplattform verteilt Änderungen selbstständig an die angeschlossenen Systeme.
Zentrale Stammdatenplattform
↓
Integrationsschicht / API
↓
- Gevis
- AddOne
- Addison
- ggf. Unitrade
- weitere Systeme
Die zentrale Stammdatenplattform bleibt dabei das führende System.
6.2 Ereignisgesteuerte Synchronisation
Bei Anlage oder Änderung eines Stammdatensatzes wird ein Ereignis erzeugt.
Beispiele:
CustomerCreatedCustomerUpdatedSupplierCreatedSupplierUpdatedPaymentTermCreatedPaymentTermUpdatedDunningTermCreatedDunningTermUpdated
Die Integrationsschicht verarbeitet das Ereignis und überträgt die Änderung an die betroffenen Systeme.
6.3 Fehlerbehandlung
Ein Fehler in einem Zielsystem darf die Synchronisation anderer Systeme nicht verhindern.
Beispiel:
| System | Status |
| Gevis | erfolgreich |
| AddOne | erfolgreich |
| Addison | Fehler |
Der zentrale Datensatz wird entsprechend als teilweise synchronisiert gekennzeichnet.
Fehlgeschlagene Übertragungen müssen erneut ausgeführt werden können.
6.4 Vermeidung von Synchronisationsschleifen
Das System muss verhindern, dass Änderungen zwischen Anwendungen endlos gegenseitig übertragen werden.
Jede Änderung benötigt daher mindestens:
- eindeutige Event-ID
- Quellsystem
- Zeitstempel
- Versionsnummer des Datensatzes
Das zentrale System muss erkennen können, ob eine empfangene Änderung bereits verarbeitet wurde.