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1.2 Was eigentlich geschützt wird
Geschützt werden nicht nur Computer. Wichtig sind vor allem Daten, Benutzerkonten, Kommunikation, Geschäftsprozesse und die Verfügbarkeit unserer Systeme. Vergleich aus dem Alltag Bei einem Büro schützt man nicht den Aktenschrank wegen des Schranks, sondern we...
1.3 Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit
IT-Sicherheit lässt sich mit drei einfachen Zielen erklären: Informationen sollen nur von Berechtigten gelesen werden, sie sollen nicht unbemerkt verändert werden und sie sollen verfügbar sein, wenn sie gebraucht werden. Vergleich aus dem Alltag Ein Vertrag so...
2.1 Warum Passwörter wichtig sind
Ein Passwort schützt den Zugang zu einem Benutzerkonto. Wer das Passwort kennt, kann gegenüber einem System möglicherweise so auftreten, als wäre er der eigentliche Benutzer. Vergleich aus dem Alltag Ein Passwort ist wie ein persönlicher Schlüssel. Wer eine Ko...
2.2 Ein gutes Passwort
Gute Passwörter sind vor allem lang und einzigartig. Kurze oder leicht erratbare Wörter sind ungeeignet. Dasselbe Passwort sollte nicht für mehrere wichtige Konten verwendet werden. Vergleich aus dem Alltag Wenn ein Schlüssel für Haus, Auto und Firma passt, is...
2.3 Passwortmanager
Ein Passwortmanager kann für verschiedene Konten unterschiedliche starke Passwörter speichern und erzeugen. Dadurch muss man sich nicht jedes einzelne Passwort merken. Vergleich aus dem Alltag Ein Passwortmanager ist wie ein gut geschützter Schlüsseltresor. Be...
2.4 Passwörter niemals weitergeben
Ein persönliches Passwort gehört ausschließlich zum eigenen Konto. Auch die IT sollte dein normales persönliches Kennwort nicht benötigen, um ein technisches Problem zu untersuchen. Vergleich aus dem Alltag Ein Techniker braucht für eine Reparatur nicht automa...
2.5 Was tun bei Verdacht auf ein gestohlenes Passwort?
Wenn du glaubst, dass jemand dein Passwort kennt, zählt Zeit. Informiere die IT und ändere das betroffene Passwort nach den vorgesehenen Verfahren. Verschweige den Verdacht nicht. Vergleich aus dem Alltag Wenn ein Haustürschlüssel verschwunden ist, wartet man ...
3.1 Was ist MFA?
Mehr-Faktor-Authentifizierung verlangt neben dem Passwort mindestens einen weiteren unabhängigen Nachweis. Dadurch reicht ein gestohlenes Passwort häufig nicht aus, um ein Konto zu übernehmen. Vergleich aus dem Alltag Eine Tür verlangt nicht nur einen Schlüsse...
3.2 Nur eigene Anmeldungen bestätigen
Eine MFA-Anfrage darf nur bestätigt werden, wenn du selbst gerade die dazugehörige Anmeldung gestartet hast. Eine unerwartete Anfrage kann bedeuten, dass jemand versucht, dein Konto zu verwenden. Vergleich aus dem Alltag Wenn jemand an der Tür klingelt, den du...
3.3 MFA-Müdigkeit
Angreifer können wiederholt Anmeldebestätigungen auslösen und hoffen, dass ein Benutzer irgendwann genervt auf „Bestätigen“ drückt. Dieses Vorgehen wird häufig als MFA-Fatigue oder MFA-Bombing bezeichnet. Vergleich aus dem Alltag Jemand klingelt hundertmal und...
4.1 Was ist Phishing?
Phishing versucht, Menschen mit gefälschten Nachrichten oder Webseiten zu täuschen. Ziel können Passwörter, Zahlungsdaten, vertrauliche Informationen oder das Öffnen schädlicher Dateien sein. Vergleich aus dem Alltag Phishing ist Trickbetrug in digitaler Form....
4.2 Typische Warnzeichen
Ein einzelnes Merkmal beweist noch keinen Angriff. Mehrere Auffälligkeiten zusammen sollten dich aber besonders vorsichtig machen. Vergleich aus dem Alltag Bei einem gefälschten Ausweis kann ein Detail unauffällig sein. Mehrere falsche Details ergeben ein deut...
4.3 Gefälschte Absender
Ein sichtbarer Anzeigename ist kein sicherer Beweis für die Identität eines Absenders. Angreifer verwenden ähnlich aussehende Adressen oder Namen bekannter Personen und Firmen. Vergleich aus dem Alltag Auf einem Briefumschlag kann jemand ebenfalls einen bekann...
4.4 Zeitdruck und Autorität
Social Engineering nutzt menschliche Reaktionen. Besonders wirksam sind angebliche Dringlichkeit, Angst, Hilfsbereitschaft oder eine vermeintliche Anweisung einer Führungskraft. Vergleich aus dem Alltag Ein Betrüger will verhindern, dass du Zeit zum Nachdenken...
4.5 QR-Code-Phishing
Auch QR-Codes können auf gefälschte Webseiten führen. Da das Ziel vor dem Scannen nicht immer sofort sichtbar ist, werden QR-Codes zunehmend für Phishing genutzt. Vergleich aus dem Alltag Ein QR-Code ist nur ein anderer Weg, eine Adresse zu verpacken. Er macht...
5.1 Links prüfen
Ein Link kann anders aussehen als sein tatsächliches Ziel. Deshalb sollte bei unerwarteten Nachrichten nicht blind geklickt werden. Besonders Anmeldeseiten verdienen Aufmerksamkeit. Vergleich aus dem Alltag Ein Wegweiser kann „Bahnhof“ tragen und trotzdem in d...
5.2 Dateianhänge
Dateianhänge können normalen Inhalt, aber auch schädliche Programme oder präparierte Dokumente enthalten. Entscheidend ist deshalb nicht nur der Dateiname, sondern auch, ob die Nachricht und der Anhang erwartet wurden. Vergleich aus dem Alltag Ein Paket kann g...
5.3 Makros und ausführbare Dateien
Bestimmte Dateien können Programmcode enthalten oder ausführen. Wenn ein Dokument unerwartet verlangt, Makros oder besondere Sicherheitsfunktionen zu aktivieren, ist Vorsicht geboten. Vergleich aus dem Alltag Ein normales Blatt Papier verlangt nicht, dass du z...
5.4 Geschäftliche Daten an den richtigen Empfänger
Ein Sicherheitsvorfall kann auch ohne Hacker entstehen: Eine E-Mail an den falschen Empfänger oder der falsche Anhang kann vertrauliche Informationen offenlegen. Vergleich aus dem Alltag Ein falsch adressierter Brief erreicht ebenfalls die falsche Person – nur...
6.1 Bildschirm sperren
Ein angemeldeter Computer besitzt bereits deine Berechtigungen. Verlässt du den Arbeitsplatz, sollte der Bildschirm deshalb gesperrt werden. Vergleich aus dem Alltag Ein offener Computer ist wie ein Büro, in dem dein Ausweis und deine Schlüssel unbeaufsichtigt...