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Debitoren

Debitor – Definition

Ein Debitor ist eine natürliche oder juristische Person (z. B. Kunde), gegenüber der ein Unternehmen eine offene Forderung hat.
Der Debitor schuldet dem Unternehmen somit einen Geldbetrag.


Einordnung im Rechnungswesen

Im betrieblichen Rechnungswesen wird zwischen folgenden Rollen unterschieden:

  • Debitor: Schuldner des Unternehmens (das Unternehmen hat eine Forderung)
  • Kreditor: Gläubiger des Unternehmens (das Unternehmen hat eine Verbindlichkeit)

Praxisbeispiel

Erbringt ein Unternehmen eine Lieferung oder Dienstleistung und stellt hierfür eine Rechnung, entsteht bis zur Zahlungseingang eine Forderung.
Der Rechnungsempfänger wird in diesem Zeitraum als Debitor geführt.


Relevanz in der Praxis

Debitoren sind Kundeninsbesondere oderin Auftraggeber,folgenden dieBereichen Warenvon oderBedeutung:

  • Debitorenbuchhaltung Dienstleistungen(Erfassung erhalten,und aberVerwaltung nochvon nicht bezahlt haben, wodurch sie als SchuldnerAusgangsrechnungen)
  • Überwachung offener Forderungen im Rechnungswesen geführt werden. Sie stehen für Forderungen aus Lieferungen(OPOS)
  • Mahnwesen und Leistungen und stellen ein Umlaufvermögen dar. Das Gegenstück zum Debitor ist der Kreditor (Gläubiger).

    Wichtige Aspekte der Debitoren:

    • Buchhaltung: Für jeden Kunden wird meist ein individuelles Debitorenkonto geführt, um offene Rechnungen, Zahlungsfristen und Mahnungen nachzuhalten.Forderungsmanagement
    • Debitorennummer: Eine eindeutige Kennung zur Unterscheidung.
    • Debitorenbuchhaltung: Teilbereich des Rechnungswesens, der sich mit der Erfassung und Überwachung der Forderungen befasst.
    • Debitorenrisiko: Die Gefahr des Zahlungsausfalls, auch Delkredererisiko genannt.Liquiditätsplanung