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5.6 Übertragung nach Gevis
Nach erfolgreicher Anlage und Freigabe wird der Datensatz automatisch an Gevis übertragen. Mögliche Übertragungsstatus: ausstehend in Verarbeitung erfolgreich Warnung fehlgeschlagen erneute Übertragung erforderlich Fehlgeschlagene Übertragungen müs...
6.1 Zielarchitektur
In Phase 3 wird die Abhängigkeit von Gevis als technischem Verteiler aufgehoben. Die zentrale Stammdatenplattform verteilt Änderungen selbstständig an die angeschlossenen Systeme. Zentrale Stammdatenplattform ↓ Integrationsschicht / API ↓ Gevis AddOne...
6.2 Ereignisgesteuerte Synchronisation
Bei Anlage oder Änderung eines Stammdatensatzes wird ein Ereignis erzeugt. Beispiele: CustomerCreated CustomerUpdated SupplierCreated SupplierUpdated PaymentTermCreated PaymentTermUpdated DunningTermCreated DunningTermUpdated Die Integrationsschi...
6.3 Fehlerbehandlung
Ein Fehler in einem Zielsystem darf die Synchronisation anderer Systeme nicht verhindern. Beispiel: System Status Gevis erfolgreich AddOne erfolgreich Addison Fehler Der zentrale Datensatz wird entsprechend als teilweise synch...
6.4 Vermeidung von Synchronisationsschleifen
Das System muss verhindern, dass Änderungen zwischen Anwendungen endlos gegenseitig übertragen werden. Jede Änderung benötigt daher mindestens: eindeutige Event-ID Quellsystem Zeitstempel Versionsnummer des Datensatzes Das zentrale System muss erkenn...
7.1 Weitere Stammdaten
Die Architektur muss so ausgelegt sein, dass zukünftig weitere gemeinsam genutzte Stammdaten zentral verwaltet werden können. Mögliche Erweiterungen sind: Ansprechpartner Bankverbindungen Lieferadressen Rechnungsadressen Steuernummern Umsatzsteuer-IDs...
8.1 Aufgaben der KI
KI kann insbesondere für folgende Aufgaben eingesetzt werden: Erkennung unterschiedlicher Schreibweisen semantischer Vergleich von Zahlungsbedingungen semantischer Vergleich von Mahnbedingungen Unterstützung der Dublettenerkennung Plausibilitätsbewertun...
8.2 Automatische Entscheidungen
KI-Ergebnisse sind grundsätzlich als Bewertung oder Änderungsvorschlag zu behandeln. Automatische Änderungen dürfen nur erfolgen, wenn: eine definierte Geschäftsregel vorliegt, die Änderung eindeutig ist, eine ausreichend hohe Konfidenz besteht, die Änd...
8.3 Datenschutz beim KI-Einsatz
Bei Verwendung externer KI-Dienste muss geklärt werden: welche Daten das Unternehmen verlassen wo die Daten verarbeitet werden ob Daten gespeichert werden ob Daten für Trainingszwecke verwendet werden welche Auftragsverarbeitungsverträge erforderlich si...
9.1 Grundanforderungen
Die Plattform soll modular aufgebaut werden. Vorzusehen sind mindestens: relationale Datenbank REST-API Web-Frontend SSO-Anbindung rollenbasierte Berechtigungen Hintergrunddienste bzw. Worker Integrationsschicht Audit-Logging zentralisiertes Fehler...
9.2 API
Die zentrale API muss versioniert werden. Beispielsweise: /api/v1/customers /api/v1/suppliers /api/v1/payment-terms /api/v1/dunning-terms Die API muss mindestens unterstützen: Authentifizierung Autorisierung GET POST PUT/PATCH Suche Filterung P...
9.3 Sicherheit und Datenschutz
Die Anwendung verarbeitet personenbezogene und unternehmensbezogene Daten. Zu berücksichtigen sind insbesondere: DSGVO Zugriffskontrolle Rollen- und Berechtigungskonzept Transportverschlüsselung sichere Speicherung sensibler Zugangsdaten Audit-Logging...
9.4 Backup und Wiederherstellung
Aufgrund der Wichtigkeit der zentralen Datenbank ist ein umfangreiches Backup- und Wiederherstellungskonzept vorzusehen. Dieses muss mindestens berücksichtigen: regelmäßige Vollsicherungen inkrementelle bzw. transaktionsbasierte Sicherungen definierte A...
10.1 Administrationsbereich
Das Web-Portal soll einen zentralen Administrationsbereich bereitstellen. Dort sollen mindestens verwaltet werden können: Benutzer und Rollen Normalisierungsregeln Dubletten-Schwellenwerte Prüfregeln Schnittstellen Quellsysteme Mappingtabellen Zahlu...
10.2 Dashboard und Datenqualität
Das Dashboard soll einen Überblick über den Zustand des Stammdatenbestandes und der Schnittstellen geben. Mögliche Kennzahlen: Gesamtzahl Geschäftspartner Anzahl Kunden Anzahl Lieferanten Kunden und Lieferanten erkannte Dubletten offene Dublettenfälle...
11.1 Abnahme Phase 1
Phase 1 gilt als fachlich abgeschlossen, wenn: alle definierten Quellsysteme importiert wurden Quell-IDs nachvollziehbar gespeichert wurden Dubletten analysiert wurden unklare Dubletten manuell entschieden wurden Adressen normalisiert wurden externe Pr...
11.2 Abnahme Phase 2
Phase 2 gilt als abgeschlossen, wenn: Benutzer sich per SSO anmelden können Rollen und Berechtigungen funktionieren Kunden zentral angelegt werden können Lieferanten zentral angelegt werden können Zahlungsbedingungen verwaltet werden können Mahnbedingu...
11.3 Abnahme Phase 3
Phase 3 gilt als abgeschlossen, wenn: die zentrale Stammdatenplattform Änderungen selbstständig verteilt alle vorgesehenen Zielsysteme angebunden sind Übertragungen unabhängig voneinander erfolgen Fehler eines Zielsystems andere Systeme nicht blockieren ...
12.1 Umsetzung
Projektabschnitt 1 – Analyse Datenbanken analysieren Datenmodelle erfassen Schnittstellen prüfen Datenqualität analysieren Creditreform-Schnittstelle prüfen verfügbare Registerschnittstellen prüfen Mappingtabellen erstellen Projektabschnitt 2 – Ums...
13.1 Technische offene Punkte
Vor Beginn bzw. während der Detailplanung sind insbesondere folgende Fragen zu klären: Welche Datenbankstrukturen besitzen Unitrade, Gevis, AddOne und Addison? Welche Systeme verfügen über dokumentierte APIs? Welche Systeme erlauben direkten lesenden Date...