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01.4 – Telefonie und Voice-VLANs

Telefonie und Voice-VLANs

Die Telefonie ist ein migrationskritischer Bestandteil. Die NetBird-Umstellung darf nicht ausschließlich anhand der Daten-LANs geplant werden.

Zu erfassende Kommunikationsbeziehungen

  1. OmniPCX-Zentrale in Lathen-Mühlentannen zu den abgesetzten Komponenten.
  2. Abgesetzte Komponenten zurück zur OmniPCX-Zentrale.
  3. IP-Telefone zu lokalen bzw. zentralen Telefonie-Komponenten.
  4. Managementzugriffe auf Telefoniekomponenten.
  5. Signalisierung, Medien-/RTP-Verkehr, Provisionierung, DNS, NTP und gegebenenfalls weitere Herstellerdienste.

Anforderungen

  • Voice-VLANs müssen als eigenständige Netzressourcen behandelt werden.
  • Zwischen Voice-Netzen darf nur der für die Telefonie erforderliche Verkehr freigegeben werden.
  • NAT zwischen OmniPCX-Komponenten ist nach Möglichkeit zu vermeiden, sofern die konkrete NetBird-Architektur und die OmniPCX dies zulassen.
  • MTU, Fragmentierung, UDP-Verhalten, Jitter, Paketverlust und Latenz sind explizit zu testen.
  • Bestehende QoS-Markierungen sollen im lokalen Netz erhalten bleiben. Eine garantierte Ende-zu-Ende-QoS über öffentliche Internetzugänge kann NetBird nicht herstellen.
  • Vor Produktivumschaltung ist ein realer Last- und Sprachtest zwischen allen Standorten durchzuführen.