CRM
CRM steht für Customer Relationship Management, auf Deutsch Kundenbeziehungsmanagement.
Ein CRM-System hilft Unternehmen dabei, alle Informationen und Kontakte zu Kunden zentral zu verwalten. Ziel ist es, Kunden besser zu betreuen, Verkaufschancen zu erkennen und die Kommunikation nachvollziehbar zu dokumentieren.
Während ein ERP-System vor allem die Geschäftsprozesse steuert, konzentriert sich ein CRM-System auf die Beziehung zum Kunden.
Beispiel
Ein Kunde interessiert sich für neue Büromöbel.
Im CRM-System wird festgehalten:
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Name und Kontaktdaten des Kunden
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Ansprechpartner
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Telefonate
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E-Mails
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Angebote
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Termine
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Notizen
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Verkaufschancen
Wenn der Vertriebsmitarbeiter den Kunden einige Wochen später erneut kontaktiert, kann er sofort sehen, was bereits besprochen wurde.
Typische Aufgaben eines CRM-Systems
Ein CRM unterstützt unter anderem bei:
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Verwaltung von Kunden und Ansprechpartnern
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Dokumentation von Telefonaten und E-Mails
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Erstellung und Nachverfolgung von Angeboten
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Planung von Terminen und Wiedervorlagen
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Bearbeitung von Reklamationen
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Verwaltung von Vertriebschancen (Sales Pipeline)
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Marketingaktionen und Kampagnen
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Kundenservice und Support
Beispiel aus dem Vertriebsalltag
Ein Kunde ruft an und fragt nach dem Stand seines Angebots.
Der Vertriebsmitarbeiter öffnet das CRM und sieht sofort:
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Angebot am 10.07. erstellt
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Telefonat am 15.07.
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Kunde wünscht Lieferung im August
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Rückruf für nächste Woche geplant
Dadurch ist der aktuelle Stand sofort ersichtlich.
CRM und ERP – wo liegt der Unterschied?
Beide Systeme arbeiten häufig zusammen, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte.
| CRM | ERP |
|---|---|
| Kundenbeziehungen verwalten | Geschäftsprozesse verwalten |
| Interessenten und Kunden betreuen | Aufträge, Lager, Buchhaltung und Rechnungen bearbeiten |
| Angebote und Kontakte dokumentieren | Rechnungen erstellen und verbuchen |
| Fokus auf Vertrieb und Service | Fokus auf kaufmännische Abläufe |
Zusammenspiel von CRM und ERP
Ein typischer Ablauf könnte so aussehen:
Interessent meldet sich
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CRM erfasst Kundendaten
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Angebot wird erstellt
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Kunde bestellt
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ERP übernimmt den Auftrag
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Lieferung
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Rechnung
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Zahlung
Das CRM begleitet den Kunden vor und während des Verkaufs, das ERP übernimmt anschließend die operative Abwicklung.
Vorteile eines CRM-Systems
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Alle Kundeninformationen an einem Ort
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Lückenlose Dokumentation der Kommunikation
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Bessere Zusammenarbeit zwischen Vertrieb und Service
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Schnellere Auskunft gegenüber Kunden
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Höhere Kundenzufriedenheit
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Bessere Planung von Vertriebsaktivitäten
Kurz zusammengefasst
Ein CRM-System verwaltet die Beziehungen zu Kunden. Es dokumentiert Kontakte, Angebote, Termine und die gesamte Kommunikation, damit jeder Mitarbeiter den aktuellen Stand kennt. Während das CRM den Kunden in den Mittelpunkt stellt, kümmert sich das ERP um die Abwicklung der Geschäftsprozesse wie Aufträge, Rechnungen und Buchhaltung.
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